Verlässt Facebook Europa und TikTok die Appstores?



In unserer Rubrik Affiliate News der Woche erfahren Online-Marketer und SEO-Interessierte die neuesten Themen und Trends der Branche. Die perfekte Zusammenfassung für alle, die den Überblick nicht verlieren wollen.

Facebook verkündete jüngst eine Neuerung für sein Rights Manager Tool. Mit dem neuen Update werden auf Instagram und Facebook Bilder, die das Urheberrecht verletzten, ab sofort erkannt. Währenddessen spitzt sich der Konflikt um TikTok weiter zu. Um sein Geschäft in den USA nicht zu verlieren, soll TikTok sein US-Geschäft umbauen. Doch der Deal gefährde Chinas „nationale Sicherheit“, heißt es in einem staatlichen Zeitungsbericht. Und auch Facebook bereitet der Datenschutz große Sorgen. Nachdem der EuGH den Privacy Shield kippte, musste das Unternehmen den Datentransfer von User-Daten aus Europa in die USA vorerst einstellen. Droht Facebook deshalb nun, Europa komplett zu verlassen?


US-Geschäft: TikToks Deal “gefährdet Sicherheit Chinas”


Der Konflikt um das chinesische Videoportal TikTok verschärft sich weiter. Vor kurzem erließ die US-Regierung unter Präsident Donald Trump eine Verfügung, die Usern in den USA den Download der Apps TikTok und Wechat untersagt. Grund dafür seien Sicherheitsbedenken, die bislang nicht behoben worden sind. Eine mögliche Lösung stellte bislang ein geplanter Umbau des US-Geschäfts von Tiktok dar. Doch nun könnte der Deal platzen, berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf die Aussagen eines staatlichen Zeitungsberichts Chinas. Demnach würden die Bedingungen des Deals mit den US-Konzernen Oracle und Walmart Chinas nationale Sicherheit, Interessen und Würde verletzen. Eine bisherige grundsätzliche Einigung sieht vor, dass das US-Geschäft von TikTok in eine eigene Firma aufgeht, erklärt das Handelsblatt. Unklar sei unter anderem noch, ob der chinesische Mutterkonzern ByteDance oder US-Konzerne die Kontrolle haben sollen. Der neue Zeitungsbericht gibt nun Grund zur Annahme, dass die Regierung in Peking dem geplanten Umbau des US-Geschäfts von TikTok vermutlich nicht zustimmen wird.


Währenddessen beantragt TikTok eine einstweilige Verfügung gegen den Download-Stopp in den USA. Unabhängig von der Verhandlung über den möglichen Deal möchte App-Anbieter Bytedance den angedrohten Download-Stopp Seitens der USA vor Gericht verhindern. Am Mittwoch reichte TikTok deshalb vor einem US-Gericht in Washington einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung ein.



Datenschutzbestimmungen: Aus für Facebook in Europa?


Im Juli kippte der EuGH das erst seit 2016 aktive Datenaustausch-Abkommen zwischen den USA und der EU, das sogenannte “Privacy Shield”. Das hatte weitreichende Konsequenzen. Facebook und über 5000 andere Unternehmen mit Sitz in den USA waren direkt von diesem Urteil betroffen und mussten ihren Datentransfer von User-Daten aus Europa in die USA vorerst einstellen. Sie dürfen den User-Datentransfer nur noch dann durchführen, wenn ein umfassender Schutz der Daten auch in den USA gewährleistet wird. Laut eines Berichts von onlinemarketing.de sei dies jedoch aufgrund der obligatorischen Zugriffsmöglichkeit der US-Geheimdienste in der Regel nicht möglich. Aufgrund Dessen sei Facebook diesen Monat per Anordnung dazu angehalten worden, den entsprechenden Datentransfer in die USA einzustellen, bis eine datenschutzkonforme Regelung gefunden wird. Jüngst gab Yvonne Cunnane, Head of Data Protection bei Facebook Irland, in einer eidesstattlichen Erklärung bekannt: “Es ist nicht klar, wie Facebook unter diesen Umständen weiterhin die Facebook- und Instagram-Dienste in der EU bereitstellen könnte”. Ob das Unternehmen tatsächlich plant, sich aus Europa zurückzuziehen, ist bislang unklar. Allerdings erklärte das US-amerikanische Unternehmen gegenüber Vice, dass Facebook keineswegs vorhabe, die eigenen Dienste in der EU nicht mehr anzubieten. Gegen die Anordnung wolle man dennoch vorgehen.



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Über den Autor: Lena Rymkiewitsch


Lena schreibt seit 2018 für die Affiliate Deals Online Redaktion. Schon früh hegte sie großes Interesse an journalistischen Tätigkeiten. Hierbei begeistert sie sich vor allem für alle Themen rund ums Online-Marketing. Außerdem gehören Sport, Kinobesuche und gutes Essen zu Lenas Leidenschaften.



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Der ultimative Twitter-Guide – Account erstellen, löschen und Ads



Im Jahr 2006 gegründet, etablierte sich Twitter schnell zu einer der größten und wichtigsten Social Media Plattformen unserer Zeit. Der Mikroblogging-Dienst mit dem blauen Vogel rief nicht nur die Hashtags ins Leben, sondern gilt auch als wichtiges Sprachrohr für Promis, Blogger, Unternehmen und Politiker. Du bist noch kein Mitglied der Twitter-Community? Dann solltest Du Dir schleunigst einen Twitter Account erstellen. Mit diesem bist Du nicht nur up-to-date, sondern kannst auch ganz leicht Social Media Marketing betreiben.


Mit den Tipps und Tricks aus unserer Twitter Anleitung wirst Du schon bald zum richtigen Twitter-Guru. Viel Spaß!


Wie erstelle ich einen Twitter Account


Du möchtest einen eigenen Twitter Account erstellen? Gehe einfach auf die Startseite von Twitter oder wechsle direkt zur Registrierung. Nun hast Du die Möglichkeit, persönliche Angaben wie Name, Telefonnummer und Geburtstag einzutragen.


Die Registrierung bei Twitter erfolgt in wenigen Schritten. Quelle: twitter.com


In einem weiteren Schritt hast Du die Möglichkeit, Dein “Erlebnis” anzupassen. Hier kannst Du wählen, ob Personen Deinen Twitter Account über Deine Telefonnummer finden sollen oder ob Du personalisierte Anzeigen sehen möchtest.


Twitter-Konto personalisieren


Die Plattform möchte für ihre User das “Twitter-Erlebnis” noch besser gestalten. Quelle: twitter.com


Nach dem Überprüfen aller Angaben gelangst Du schließlich zum Registrieren-Button. Nachdem Du Deine Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse verifiziert und einen Benutzernamen gewählt hast, kann es auch schon losgehen!



Wie lösche ich einen Twitter Account


Du möchtest Deinen Twitter Account löschen? Das ist überhaupt kein Problem! Klicke auf Dein Profil-Symbol und wähle Einstellungen und Datenschutz aus dem Dropdown-Menü. Klicke nun im Tab Account unten auf der Seite auf Deinen Account deaktivieren. Lies Dir die Informationen zur Account-Deaktivierung durch und klicke dann auf @Nutzername deaktivieren. Gib Dein Passwort ein und bestätige, dass Du Deinen Twitter Account löschen möchtest.



Was ist Twitter überhaupt?


Was ist Twitter? Twitter ist ein soziales Netzwerk, auf welchem User öffentlich kurze Textnachrichten, Links, Bilder und Videos veröffentlichen können. Die Plattform verzeichnet weltweit rund 186 Millionen Nutzer pro Tag, davon sind fast 10 Millionen angemeldete Nutzer in Deutschland. Einen einzelnen Post nennt man “Tweet”. Dieser darf maximal 140 Zeichen lang sein. Tweets von Accounts, denen Du auf Twitter folgst oder die für Dich relevant sein könnten, werden Dir in Deiner Timeline angezeigt.



Hashtags auf Twitter verwenden


Hashtags sind eine der wichtigsten Funktionen bei Twitter: Mithilfe der Schlagwörter lassen sich Tweets zu einem bestimmten Thema viel leichter finden. Groß- oder Kleinschreibung ist für die Suche nach Twitter Hashtags irrelevant, dient aber der Lesbarkeit und Barrierefreiheit. Außerdem können Hashtags an jeder beliebigen Stelle in einem Tweet enthalten sein. Das gibt Dir die Möglichkeit, diese einfach in Deinen Text mit einzubauen. Möchtest Du Twitter Hashtags verwenden, musst Du ein Rautensymbol, also “#”, vor Dein Schlagwort platzieren. Dieses erscheint in Deinem Tweet dann blau und kann von anderen Usern angeklickt werden.


Twitter Post Affiliate-Deals


Hashtags sind eine tolle Möglichkeit, um interessante Themen hervorzuheben. Quelle: twitter.com/affilideals



Twitter Ads erstellen


Natürlich bietet auch diese Social-Media Plattform die Möglichkeit Werbeanzeigen zu schalten. Dies ist in Form von gesponserten Tweets, Accounts und Trends möglich und alle sind dementsprechend gekennzeichnet. Gerade für Unternehmen ist dies eine vielversprechende Chance, ihre Produkte und Dienstleistung publik zu machen. Alle Werbeanzeigen können von den Usern geliked und retweetet werden, um noch mehr Reichweite für das Unternehmen zu generieren. Wichtig zu wissen: Werbeanzeigen werden auf das Suchprofil der User abgestimmt, damit eine gewisse Relevanz gewährleistet ist.


Twitter Ads zu schalten, geht ganz leicht. Im ersten Schritt musst Du Dir neben Deinem Nutzerprofil ein Werbekonto anlegen. Hierzu besuchst Du die “Ads”-Webseite von Twitter.


Auf Twitter werben


Twitter leitet Dich Schritt für Schritt durch seine Ads. Quelle: ads.twitter.com


Zunächst musst Du Dein Land und die richtige Zeitzone wählen. Aufgepasst: Das von Dir ausgewählte Land hat Auswirkungen auf die Währung des Accounts und die auf den Rechnungen anwendbaren Steuern. Im nächsten Schritt definierst Du das Ziel Deiner Kampagne und bestimmst die Laufzeit. Zuletzt wählst Du eine Zielgruppe und Dein Kampagnenbudget aus. Nun ist es an der Zeit, Deine Twitter Ads zu verfassen. Du hast die Möglichkeit, neue Tweets zu erstellen oder bereits vorhandene Tweets auszuwählen. Wie üblich für Twitter dürfen Deine gesponserten Tweets bzw. Twitter Ads maximal 140 Zeichen lang sein.



Beispiel einer Ad


Twitter Ads sind nicht die einzige Möglichkeit, mit Twitter Geld zu verdienen. Du kannst außerdem Paid-Tweets schalten. Dazu benötigst Du eine große Anzahl an Followern und ein Unternehmen, dass Dich für das Veröffentlichen eines Tweets bezahlt. Meist beinhalten diese Tweets Werbung für das entsprechende Unternehmen und müssen als solche entsprechend gekennzeichnet werden. Via Twitter können außerdem Affiliate Links platziert werden. Du veröffentlichst in Deinen Tweets einen Affiliate Link zu einem Produkt. Wenn ein User auf diesen Link klickt und über diesen einen Kauf tätigt, erhältst Du eine Provision.



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Über den Autor: Lena Rymkiewitsch

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Lena schreibt seit 2018 für die Affiliate Deals Online Redaktion. Schon früh hegte sie großes Interesse an journalistischen Tätigkeiten. Hierbei begeistert sie sich vor allem für alle Themen rund ums Online-Marketing. Außerdem gehören Sport, Kinobesuche und gutes Essen zu Lenas Leidenschaften.





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eCommerce in Zeiten von Corona: Aktuelle Herausforderungen der Branche

Das Coronavirus hat uns alle fest im Griff und zeigt in vielen Wirtschaftsbereichen seine negativen Auswirkungen. Auch vor der Marketing-Branche macht es keinen Halt. Wie die Branche jetzt mit der aktuellen Herausforderung umgeht.In Deutschland sind derzeit mehr als 70 Prozent der Online-Händler direkt von der Corona-Krise betroffen. Doch was des einen Leid, ist des anderen Freud. Denn während die Prognosen für Werbeausgaben kräftig heruntergeschraubt werden, verzeichnen einige Affiliates in dieser unsicheren Lage sogar Erfolge.

Geringstes Wachstum seit 2011: China trifft es am härtesten

China gilt als das Ausbruchsland des Coronavirus. Hier wurde Ende Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan der erste Betroffene verzeichnet. Seit dem geht es stetig bergab für den Markt der Volksrepublik. Das Analyseunternehmen eMarketer verfolgt seit 2011 den Werbemarkt in China und gibt Prognosen für dessen Entwicklung heraus. Nun revidierte das Unternehmen seine Prognose für China und stufte diese von rund 121,13 Milliarden US-Dollar auf 113,7 Milliarden US-Dollar herab.

eMarketer erklärt weiter: “Trotz des Anstiegs des Verbrauchs digitaler Medien in China, zögern Werbetreibende möglicherweise verlorene Dollars auszugeben, wenn Verzögerungen in der Lieferkette sie daran hindern, ihre Produkte auf den Markt zu bringen.”

Online-Händler bleiben ruhig

Für einen Großteil des Werbemarktes ist Corona ein großes Desaster. Vor allem die Geschäfte von Event-Veranstaltern, Reiseunternehmen und Fluggesellschaften sind derzeit massiv eingebrochen. Darüber hinaus drohen Unterbrechungen in den globalen Lieferketten. Dennoch geben nur zehn Prozent der Onlinemarketer an, dass der Virus sie aktuell in Angst versetze. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Händlerbundes. Obwohl sich die E-Commerce-Branche in erster Linie verunsichert und genervt zeige und rund 55 % Einbußen in ihrem Geschäft verzeichnen, bleibt ein Großteil der Online-Händler ruhig. Auch berichten Händler, dass Elektroartikel aus China als gesundheitsgefährdend wahrgenommen werden und die Kauflaune der Kunden vor allem im Party- und Eventbereich extrem zurückgegangen ist.

Hinzu kommt, dass viele Online-Händler aufgrund der Coronakrise derzeit an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen. Kunden müssen sich auf Lieferverzögerungen und geringe Produkt-Bestände einstellen. Vor allem Unternehmen, die einen Großteil ihres Umsatzes aktuell aus dem Online-Verkauf ziehen, kürzen ihre Ausgaben oftmals im Marketing- und Werbekostenbereich.

 

Die Coronakrise und das Affiliate-Marketing

Wenn Advertiser ihr Werbebudget kürzen, hat das gezwungenermaßen auch Auswirkungen auf die Affiliates. Jüngstes Beispiel ist hier Zooplus. Die Plattform für Haustierbedarf wird schon jetzt als “Profiteur der Coronakrise” betitelt und verzeichnet derzeit ein starkes Wachstum seiner Aktien. Doch wenn der eine Bereich boomt, muss ein anderer Abstriche machen. Im Fall von Zooplus sind es deren Werbeaktivitäten. Affiliate-Partnern teilte das Unternehmen per E-Mail mit, dass Provisionen und Ausschüttungen vorübergehend reduziert oder angepasst würden. Das bedeutet konkret: Gutscheine und Shop-Aktionen sind derzeit vollständig pausiert. Die Provisionen für Bestandskunden werden von bislang vier auf maximal zwei Prozent und die Provisionen für Neukunden von bislang acht auf maximal zwei Prozent gesenkt.

Um ein besseres Stimmungsbild in der Affiliate-Branche zu erhalten, hat die Affiliate-Agentur xpose360 eine Umfrage zu den Auswirkungen der Coronakrise auf das Affiliate Marketing durchgeführt. Dabei konnte festgestellt werden, dass die meisten Akteure die Auswirkungen von Corona noch nicht wirklich abschätzen können. Besonders besorgniserregend: Aktuell denken bereits 18 Prozent der befragten Advertiser über eine Pausierung oder sogar Beendigung ihres Affiliate-Programms nach. 27 Prozent planen zumindest, ihr Budget zu reduzieren.

Doch es gibt auch Lichtblicke: Immerhin investieren rund 18 Prozent der Advertiser noch mehr Budget in das Affiliate-Marketing, um dadurch aufgrund der Einschnitte im stationären Handel Online zu profitieren. Und auch bei den Affiliates ist die Stimmung zweigeteilt. 40 Prozent der Befragten befürchten negative Auswirkungen durch weniger Bestellungen. Ganze 33 Prozent der Affiliates können bereits jetzt positive Auswirkungen auf ihren Umsatz erkennen. Das liege vor allem daran, dass sie Werbepartner aus einer der “Gewinner-Branchen” verzeichnen können. Zu diesen zählen Lieferdienste, Online-Apotheken, Lebensmittel/Food, Streaming-Dienste sowie Bildung/E-Learning.

xpose360 betont, dass sämtliche Umfragen und Prognosen in der aktuell dynamischen Entwicklung immer nur Momentaufnahmen sein. Affiliates müssten kreativ werden und auch womöglich unerschlossene Partnerschaften in Betracht ziehen, um weiterhin erfolgreich zu sein. Für viele Partnerprogramme sei jetzt die Chance, durch strategische Aktionen und Maßnahmen eine gesteigerte Reichweite zu erreichen, um damit einem Umsatzeinbruch entgegenzuwirken. Mit etwas Glück könne man so sogar die Anzahl von Neukunden und den Umsatz steigern.


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Der YouTube-Rechner – So viel kannst du auf YouTube verdienen

Die tatsächlichen Einnahmen eines YouTubers sind nach wie vor ein gut gehütetes Geheimnis. Die Videoplattform verbietet vertraglich jedem, der mit YouTube Geld verdient, darüber zu sprechen. Daran halten sich die Content-Creator peinlich genau, da sie ihr Einkommen nicht verlieren wollen.

Die Seite SocialBlade wertet schon seit einigen Jahren möglichst viele Daten aus und versucht näherungsweise zu bestimmen, was YouTuber verdienen könnten. Für alle, die es einmal genauer wissen wollen, hat Sumago einen Rechner auf seiner Seite erstellt, der recht genaue Zahlen ausspuckt. Ihr tragt die täglichen Views Eures Kanals ein. Dazu braucht es ein paar Daten, die Ihr in Euren Auswertungen findet. Anschließend wirft der Rechner tägliche und monatliche Einnahmen aus. Natürlich lässt sich auch herumprobieren.

Besitzt Ihr einen Kanal, könnt Ihr einfach Euren Namen in das Eingabefeld oben eintragen. Das geht natürlich auch für alle anderen Kanäle. Wer also wissen will, was “LeFloid” so verdient, gibt seinen Namen ins Feld ein.

Der CPM

Der Wert “CPM” ist für die Rechnung ausschlaggebend, aber was ist das genau und wo bekommt Ihr ihn her?

CPM bedeutet „Cost per Mille“ und ist damit nichts anderes als der Tausend-Kontakt-Preis, kurz: Der TKP. Er bestimmt, wie viel Geld aus Anzeigen ein Content-Creator erhält. Diese Anzeigen laufen vor allem vor einem Video auf YouTube (YT).

Der CPM ist auf YouTube nicht festgelegt und verändert sich ständig. Abhängig ist er natürlich zunächst einmal von der Größe des eigenen Kanals. Mehr Views und Abonnenten bedeutet auch einen höheren CPM. Aber auch Faktoren, wie der Ausbau des eigenen Kanals und sogar Jahreszeiten sind ausschlaggebend. Zu Weihnachten gibt die Werbeindustrie viel mehr Geld aus, während im Januar gekaufte Impressions sehr günstig werden, da viel weniger Firmen Werbung schalten. Hank Green hat sich 2014 schon ausgiebig damit beschäftigt und zeigt sogar eine Grafik zur Entwicklung seines CPM.

Screenshot 2 Sumago

Kennt man die jährlichen Einnahmen eines Kanals, kann man so näherungsweise herausfinden, was für einen CPM der YouTuber bekommt. Beim weltweit größten Kanal, dem von PewDiePie liegt sie laut des Rechners ungefähr bei 14,40€. Das ist also das obere Ende auf YouTube. Wahrscheinlich für einen neuen Kanal werden es 3,00 bis 5,00€ Euro sein.

 

Dämpfung und Verdienst

Der Rechner von Sumago überlastet uns mit vielen weiteren Infos, die an sich nur relevant sind, wenn Ihr ganz neu im YouTube-Kosmos seid. Werbeeinnahmen werden seit jeher 55/45 für den YouTuber geteilt.

Interessant ist der Dämpfungswert, der von den Viewzahlen einen frei wählbaren Prozentsatz abzieht. Dieser steht für all jene Views, an die keine Anzeigen geliefert werden, also Leute mit Adblockern, oder die nicht der Zielgruppe von Werbetreibenden entsprechen. Auf YouTube ist es üblich, dass eine Anzeige nur bezahlt wird, wenn sie entweder eine bestimmte Mindestviewzeit erreicht hat oder geklickt wird. 75 Prozent scheint als Dämpfung ein praktikabler Wert zu sein. Andere Quellen sprechen gar davon, dass nur 3 Prozent der Views Geld bringen.

Kurzgefasst: Auf YT lässt sich nie die reine Viewzahl mal dem CPM nehmen, um zu errechnen, was verdient werden könnte.

Screenshot Social Blade

Habt Ihr alles eingetragen bzw. die Regler verschoben, errechnet die Seite die möglichen wöchentlichen Einnahmen.

 

Die Zahlen sind, wie schon oben erwähnt, recht belastbar. So lassen sich bei 100 Views am Tag schon fast 1,50€ im Monat verdienen. Mit 5000 Views pro Tag wären wir bei etwa 72€. Ihr seht, wirklich Geld verdient auf YouTube nur eine hohe Reichweite.

Alternativen: Twitch-Verdienste

Es muss auch nicht immer YouTube sein. Streaming steht bei den Menschen hoch im Kurs, Plattformen wie Twitch boomen. Flying Uwe, ein YouTuber, der sich schon seit vielen Jahren in diesem Kosmos bewegt, streamt seit geraumer Zeit, wie er Computerspiele spielt. Nach einem 24-Stunden-Marathon hat er dazu die Zahlen veröffentlicht.

Auf Twitch verdient ein Streamer Geld mit Werbung, Abonnenten und Donations. Abonnenten zahlen für besondere Privilegien fünf Euro pro Monat, von denen laut Uwe 2€ an den Streamer gehen. Donations sind Spenden, die in jeglicher Höhe getätigt werden können.

In 24 Stunden hat Uwe 1437€ Spenden erhalten, und 71 Leute haben ihn neu abonniert. Uwe gibt seine Zuschauerzahlen mit etwa 5000 gleichzeitig an. Von den 1579€ (1437€ Spenden + (71 Abonnenten*2€) gehen aber noch 37 Prozent an PayPal. Die Überweisungen werden mit dem Bezahldienst abgewickelt und 37 Cent von 1€ Spende fließen an PayPal. Damit bleiben Uwe noch 994€ von seinem 24stündigem Livestream.

Große Streamer wie Gronkh rufen hier natürlich mit mehr Zuschauern auch wieder ganz andere Zahlen auf, 5000 gleichzeitige Zuschauer zu erreichen, ist zunächst aber eine nicht ganz leichte Aufgabe.

Für alle die es ganz genau wissen wollen, hier das Video von Uwe:Das es nicht die großen Zahlen sein müssen, beweist “Guardsman Bob”. Der dänische Streamer spielt seit vielen Jahren League of Legends und konzentrierte sich sogar eine Zeit vollständig auf das Streamen seiner Spiele. Dabei blieb er stets in einer kleinen Nische, baute sich aber über die Jahre eine Fanbasis auf. Jüngst gab es einen Knick, Bob wechselte das Spiel und war eine lange Zeit offline. Möglicherweise war es doch nicht genug zum Leben.

 

Fazit

Mithilfe des YouTube-Rechners könnt Ihr einen sehr guten Eindruck davon gewinnen, was Kanäle abwerfen, je nach Viewzahlen. Um die dreht sich auf YouTube bisher noch alles, wie wichtig sie sind, zeigen wir hier. Gleichzeitig bringt der Rechner einen Eindruck davon, dass es eine immense Menge an Zuschauern braucht, um überhaupt mehr als ein paar Euro dazuzuverdienen.
Wer eine Affinität zu Games hat, kann sich selbst einmal am Streamen versuchen. Der Einstieg ist leicht, Professionalität bringt gewisse Anforderungen mit sich. Und wer mit YouTube beginnen möchte, findet alle relevanten Infos in unserem eBook.

 

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Drei WordPress-Plugins, die Deine Seite besser schützen!

Wer eine eigene Webseite im Netz hat, steht unter Feuer. Längst greifen Hacker nicht mehr nur große Seiten an, um ihre eigene Bekanntheit zu mehren: Attacken auf kleine Webseiten sind absolut alltäglich. Denn die sind leicht zu knacken, wenn die Betreiber ihre Infrastruktur nicht explizit sichern.

Für Webseitenbetreiber können dabei nicht nur finanzielle Schäden entstehen, wenn die Seite beispielsweise offline ist. Angreifer könnten gekaperte Server auch benutzen, um illegale Inhalte zum Download anzubieten. Denn so schwer ist das Übernehmen einer ungesicherten Seite gar nicht. Dafür stehen den Hackern diverse Möglichkeiten zur Verfügung.

3 Angriffsmethoden von Hackern

1. SQL Injection

Bei dieser Angriffsmethode wird ein neuer SQL-Befehl in die Datenbank eingeschleust. Wenn eine Anwendung Zugriff auf die eigene Datenbank hat und diese Anwendung unsicher programmiert ist, kann der Angreifer durch einen geschickten Codeschnipsel neue Befehlszeilen einfügen.

So wäre es beispielsweise möglich, in einem Loginfeld Code unterzubringen. Mit einem simplen “;–” lässt sich der Webseite sagen, dass sie alle Befehle nach meinem eigenen Befehl als reinen Kommentar und nicht als Befehle betrachten soll.

Wie das funktioniert, zeigt dieses Video. Mit der SQLi lassen sich Daten aus der Datenbank komplett verändern und beliebiger Code einschleusen.

 

2. Cross Site Scripting

Dieser Angriff funktioniert ähnlich wie SQLi: Über Anwendungen, die Nutzereingaben an alle Besucherbrowser ausliefert, kann Schadcode verbreitet werden. Solche Anwendungen sind beispielsweise Gästebücher.

Anstatt eines Kommentars baut der Angreifer hier Javascript- oder HTML-Code ein, den die Webseite interpretiert und alle zukünftigen Besucher zum Beispiel auf eine präparierte Seite umleitet. Damit lassen sich sensible Nutzerdaten ausspähen oder Schadsoftware auf den Benutzer-PC bringen. Hier ein Video dazu.

 

3. Bruteforce

Die bisher genannten Methoden sind bei einer nicht gesicherten Seite eher unsichtbar, ein Bruteforce-Angriff kommt einer Schrotflinte gleich, mit der man auf die Webseite schießt: Ziel ist es fast immer, das Admin-Passwort abzugreifen.

Mithilfe der heutigen PCs ist es möglich, viele Millionen Passwörter pro Sekunde durchzuprobieren. Der Angreifer lässt seinen Rechner also solange Passwörter ausprobieren, bis er zufällig das richtige findet. Schafft er es, hat er vollen Zugriff auf die gesamte Infrastruktur.


Ihr seht, mit ein paar einfachen Kniffen ist es möglich, großen Schaden anzurichten. Hinter den professionellen Angriffen stecken knallharte, finanzielle Interessen: Webseiten können als Spambots für E-Mails benutzt werden, Daten ausspähen oder illegalen Content bereitstellen, an dem der Hacker Geld verdient.

Kommt der Angreifer an die Server heran, kann er Klickbetrügereien starten oder unsere Infrastruktur für DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service = Verweigerung des Dienstes eines PCs) verwenden.

Für uns ist eine gehackte Webseite außerdem ein immenser Arbeitsaufwand, wenn wir kein Backup besitzen. Die gehackten Stellen zu finden ist aufwendig und eine Affiliate-Seite, die offline ist, verdient kein Geld.

Aber es geht noch weiter: Bösartige URLs, nur in den Kommentaren unter Artikeln, können zum Ban durch Google führen. Da diskutiert dann niemand mehr über Platz 1 der Rankings, sondern Google zeigt seinen Benutzern das rote Schild.

Schon verdächtige Links in Kommentaren können zum Ban führen:

 

3 Plugins für mehr Sicherheit bei WordPress

Und dabei ist es gar nicht schwer, seine eigene Webseite zu sichern. Für WordPress-Seiten gibt es diverse Sicherheitstools, die einfach zu bedienen sind und obendrein sehr wenig oder gar kein Geld kosten. Die schauen wir uns nun einmal an.

Einige essentielle Grundfunktionen stellen alle relevanten Programme zur Verfügung. Sie helfen, die eigenen Passwörter stärker zu machen und verhindern zusätzlich mit beim Login begrenzten Fehlversuchen die Bruteforce-Attacken. Außerdem sichern alle Programme mit einer Firewall gegen externe Zugriffsversuche. Ebenso läuft im Hintergrund File Monitoring und prüft und informiert über Änderungen der eigenen Dateien.

Sehr beliebt sind auch die Überwachungsfunktionen, die teilweise in Echtzeit und grafisch aufbereitet darstellen können, wer gerade wo auf der Webseite was genau tut. Sogar Crawler können beobachtet werden. Und natürlich lassen sich IP-Adressen nachschlagen und notfalls blockieren. Schauen wir uns die drei besten einmal genauer an:

1. All in One WP Security

WP Security (WPS) ist eines der beiden großen Security-Plugins für WordPress. Dahinter steht das Tipps-and-Tricks-HQ, ein Blog, der vor allem all denen helfen will, die ihre Webseite monetarisieren wollen.

Dazu entwickeln sie selbst Plugins, die zwischen 35 und 70 Dollar kosten. Das führt zu dem großen Vorteil von WP Security: Es ist komplett umsonst. Keine kostenpflichtigen Premiumfunktionen und ein Entwickler-Team dahinter, das versteht, was es tut. Mutmaßlich sehen sie das Sicherheitsplugin als Werbung.

WP Security

Ebenfalls ein Vorteil, der es von allen anderen abhebt: Es hat eine deutsche Übersetzung. Das Passwort zur Webseite sichert WPS mit einem Cookie basierten Login ab, der nur funktioniert, wenn man den vorher speziell generierten Keks auf seinem Rechner hat. Außerdem kann WPS automatisierte und geplante Backups der eigenen Datenbank machen.

2. Wordfence

Wordfence ist das größte und bekannteste Security-Plugin für WordPress.

wordfence

Anders als bei WPS verdienen die Entwickler ihr Geld mit dem Plugin, das heißt, die wirklich schönen Funktionen kosten extra. 39 Dollar möchte das Unternehmen pro Jahr für automatische Scans, zwei Faktoren Login (SMS + Passwort), einen verbesserten Spamfilter in den Kommentaren und die Funktion, einen Bruteforceangriff zu simulieren

Herausstechend ist die bereits oben beschriebene Möglichkeit, alle User-Aktivitäten live zu verfolgen und bei Bedarf Angreifer zu blockieren. Wordfence besitzt außerdem die selbst programmierte Falcon-Engine, die die Zugriffszeiten auf die eigene Webseite immens beschleunigt. Das ist wichtig und hilft gegen DDoS-Attacken.

3. iThemes Security

ithemes security

iThemes Securityist das dritte nützliche Plugin: Es zeichnet sich vor allem durch die einfache Bedienung aus.

 

Es scannt die eigene Seite nach offenen Sicherheitslücken und leitet den User inklusive Erklärung durch das Schließen der Lücken. Die kostenpflichtige Proversion bringt ähnliche Features wie Wordfence und wirbt vor allem mit ihrem Premium-Support.

 

Fazit

Das beste Plugin scheint Wordfence zu sein, der große Nachteil ist: Einige Funktionen kosten Geld. WPS steht dem Spitzenreiter aber in wenig nach. Ihm fehlt die Falconengine und die übersichtliche, grafische Oberfläche. Und wenn Ihr mit der englischen Sprache kämpft: WPS ist als einziges Plugin in deutscher Sprache verfügbar.
Der beste Weg zur absoluten Sicherheit ist aber garantiert folgender: Benutzt einfach mehr als ein Plugin. So ergänzen sich die Funktionen. Es gibt im Internet diverse Berichte darüber, dass beide Plugins nebeneinander funktionieren.
Das ist natürlich ohne Gewähr und von Seite zu Seite kann das unterschiedlich sein. Absolut notwendig ist aber die Installation zumindest eines Plugins. Da führt in der heutigen Zeit kein Weg dran vorbei. Also entscheidet Euch, ob es besser bunt oder lieber deutsch sein soll. Angegriffen werdet ihr in jedem Fall.


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Mit YouTube Geld verdienen – so einfach geht’s!

YouTube gilt als die Mutter aller Videoplattformen und zählt zu den traffic-stärksten Webseiten überhaupt. Die erfolgreichsten YouTube Kanäle und Youtuber der Welt umfassen fast 100 Millionen Abonnenten. Mit YouTube Geld zu verdienen scheint ein Leichtes, denn Influencer Marketing wird hier großgeschrieben. Nicht selten verdienen erfolgreiche YouTuber Geld im sechsstelligen Bereich. Was Du neben einer guten Kamera, einem Laptop und einem Smartphone brauchst, um mit YouTube erfolgreich Geld zu verdienen, verraten wir Dir in unserem Artikel:

YouTube-Account erstellen

Um mit YouTube Geld zu verdienen, benötigst Du einen YouTube Account und natürlich ein Google-Konto. Damit hast Du später Zugriff auf viele YouTube-Funktionen wie „Mag ich“-Bewertungen, Kanal-Abos, „Später ansehen“ und den Wiedergabeverlauf. Um Dich zu registrieren, besuchst Du die Webseite von YouTube und klickst oben rechts auf Anmelden.

Über Weitere Optionen erstellst Du nun Dein Konto. Sobald Du Dich mit Deinem Google-Konto bei YouTube angemeldet hast, kannst Du einen YouTube Kanal erstellen. Über diesen lädst Du Videos hoch, hinterlässt bei anderen Kommentare und erstellst Deine eigene Playlists.youtube_accountNatürlich kannst Du auch ohne Google-Konto einen YouTube-Account erstellen. Hierzu musst Du bei der Registrierung auf „Ich möchte eine neue Google Mail-Adresse“ klicken. Dort gibt es die Möglichkeit, “Ich möchte meine aktuelle E-Mail-Adresse verwenden” auszuwählen. Nachdem Du ein Formular ausgefüllt und den Datenschutzbedingungen zugestimmt hast, erhältst Du von YouTube eine Bestätigungsmail, die Du aktivieren musst.
Jetzt kann es losgehen.

Finde Dein Thema für YouTube

Was möchtest Du auf YouTube zeigen? Da bist Du natürlich völlig frei. Vielleicht hast Du Dir ja bereits im Vorfeld Gedanken dazu gemacht. Falls nicht, gibt es unterschiedliche Ansätze Dein passendes Thema für Deinen YouTube Kanal zu finden:

    • Schaue direkt bei YouTube welche Themen aktuell gefragt sind. Das kannst Du ganz direkt über die Suche und Trends machen. Gebe dort Dein Thema, wie z.B. Fitness ein und checke im Anschluss das Suchvolumen. Beachte aber, dass es eventuell auch Themen sein können, von denen Du gar keine Ahnung hast oder bereits große Konkurrenz da ist.
      Du kannst natürlich auch ein Tool wie Google Trends nutzen, um Dir einen groben Überblick über aktuelle Trends zu holen.
    • Überlege doch auf welchem Themengebiet Du Experte bist oder eine gewisse Leidenschaft hast. Schaue auch hier, ob dafür überhaupt Interesse auf YouTube besteht und danach gesucht wird. Mit einem Thema, bei dem Du Experte bist, aber die Nachfrage nicht da ist, kann man leider kein Geld verdienen.

Unser Tipp: Natürlich kannst Du auch einen bunten Mix aus verschiedenen Themen anbieten, zu denen Du gerne Videos auf YouTube veröffentlichen möchtest. Probiere Dich einfach aus und schaue welche bei Deinem Publikum besonders gut ankommen.

Gute YouTube Thumbnails erstellen

Damit Dein Video auf YouTube erfolgreich wird, sind gute YouTube Thumbnails besonders wichtig. Sie bilden die Vorschau Deines Videos und regen im besten Fall das Interesse eines Users so an, dass er sich dieses anschauen wird. 90% der erfolgreichsten YouTube-Videos haben benutzerdefinierte Thumbnails – eine Zahl, die für sich spricht. Bei der Erstellung von YouTube Thumbnails ist es wichtig, dass diese den Inhalt Deines Videos korrekt darstellen. Du wirst das Vertrauen Deiner Abonnenten verlieren, wenn das Vorschaubild süße Katzenbabys zeigt, das Video aber von etwas komplett anderem handelt. Außerdem sollten YouTube Thumbnails immer hochwertig sein. Das bedeutet: Kaum bis keine Emojis, Clipart und vor allem keine Kreise, Pfeile oder ähnliche Click-Bait Elemente. Besser ist es, sich bereits während des Videodrehs Gedanken über das perfekte Vorschaubild zu machen. Es lohnt sich, hier Aufnahmen zu machen, die später gut als YouTube Thumbnails genutzt werden können. Diese kannst Du entweder direkt als Video oder als Foto aufnehmen. Wenn möglich, benutze Nahaufnahmen von wichtigen visuellen Elementen. So können Deine Zuschauer auch auf ihren Smartphones sofort erkennen, worum es in Deinem Video geht.youtube_thumbnailHast Du eine Auswahl an passenden Bildern für Dein Video getroffen, geht es mit der Erstellung eines ansprechenden YouTube Thumbnails weiter. Hierzu kannst Du verschiedene (kostenlose) Thumbnail Creator Apps nutzen. Das beliebteste Programm auf dem Markt bietet Dir aktuell Canva.com. Dank der einfachen Drag and Drop Bedienung brauchst Du keinerlei Vorkenntnisse, um mit dem Tool YouTube Thumbnails zu erstellen. Canva ist in der Grundversion kostenlos, nur für die Premium-Variante wird ein monatlicher Beitrag fällig. Ein weiteres Tool ist Picmonkey.com, eine Online-Bildbearbeitungssoftware, die mit diversen Funktionen überzeugt. So kannst Du zum Beispiel Bilder direkt aus Facebook in das Tool importieren und Collagen in wenigen Klicks erstellen. Die vielfältigen Vorlagen und Effekte machen YouTube Thumbnails noch ansprechender.canva

So lädst Du Dein Video hoch

Damit Deine Arbeit auch gesehen werden kann, musst Du Dein fertiges Video natürlich hochladen. Für den optimalen Upload bedarf es ein paar Tricks.

Wenn Du auf Deinem Kanal Dashboard bist klicke oben rechts auf „Erstellen“ und anschließend auf „Videos hochladen“. Nun lädst Du Deine Videodatei einfach hoch. Das optimale Format ist „.mp4“.

Während das Video hochgeladen wird, kannst Du Dir einen passenden Titel für das Video überlegen. Achte auf den Inhalt Deines Videos, damit die Viewer nicht enttäuscht sind, da sie vielleicht etwas anderes erwartet haben. Für ein besseres Ranking in der Suche gebe noch eine passende Beschreibung an. Beginne mit einer Begrüßung und erläutere kurz was im Video vorkommt. Dort kannst Du auch Deine Affiliate-Links platzieren.

video upload

Das vorab neu erstellte und auffällige Thumbnail kannst Du nun hochladen und auswählen. Anschließend kannst Du Feinheiten einstellen wie Playlists, Altersbeschränkung, Tags, etc. eingeben – schaue Dich dort gerne einmal um.

Im zweiten Schritt „Video-Elemente“ kannst Du noch einen Abspann und Infokarten hinzufügen. Der Abspann wird nach jedem Video für eine bestimmte Zeit über das Video gelegt. Infokarten kannst Du jederzeit mit Fragen, Links oder Umfragen füllen.

Jetzt kann das Video unter „Sichtbarkeit“ direkt veröffentlicht werden oder erst zu einer bestimmten Zeit online gehen.

Mit Werbung Geld verdienen

Werbung und Affiliate-Links

Deine Videos kommen bei den Usern gut an und nun möchtest Du mit YouTube Geld verdienen. Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Du kannst z.B. Werbung in Deinen Videos schalten, um mit YouTube Geld zu verdienen. Hierzu brauchst Du nichts weiter zu tun, als am Partnerprogramm von YouTube teilzunehmen. Erfüllst Du alle Voraussetzungen, kannst Du ganz einfach YouTube Werbung vor, während oder nach Deinen Videos einbauen.

Gut zu wissen: Die Werbevideos, die eingebunden werden, wählt YouTube direkt und passend zu Deinem Thema aus. Du kannst jedoch erst ab 1.000 Abonennten.werbung

Dein Verdienst pro Werbevideo richtet sich nach den Aufrufen, die Du mit Deinen Videos generierst. Grob gerechnet lässt sich sagen, dass Du pro 1.000 Aufrufe einen Euro verdienst. Es braucht also etwas, bis Du Dir auf diese Art und Weise ein lukrative Einnahmequelle aufgebaut hast.

Du kannst natürlich auch klassisch über Affiliate-Links Geld verdienen. Verlinke in Deiner Videobeschreibung z.B. die Produkte, über die Du in Deinem Video sprichst oder direkt vorstellst (Product Placement) mit einem entsprechenden Affiliate-Link. Für jeden Kauf über Deinen Link, erhältst Du eine Provision.

Product Placements

Eine weitere Möglichkeit ist es, durch Product Placements Geld zu verdienen. Hierbei handelt es sich um die bezahlte Bewerbung eines Produkts oder eines Dienstes, durch einen YouTuber in seinem Video. Auf authentische Art und Weise musst Du versuchen, die Produkte eines Herstellers in Deinem Videos mit einzubinden. Dies kann ganz unterschiedlich aussehen: Von Produkttests über Gewinnspiele, bis hin zu Event-Einladungen gegen eine Vergütung ist alles mit dabei. Wenn Dein Kanal erst einmal eine gewisse Reichweite aufgebaut hat, kannst Du damit relativ schnell mit YouTube Geld verdienen.

Wichtig: Achte immer darauf, dass Du Product Placements korrekt kennzeichnest, sonst kann es schnell zu bösen Überraschungen kommen. Am Anfang eines solchen Videos sollte deshalb immer so etwas stehen wie „Unterstützt durch Produktplatzierungen“. Wer möchte, kann sich während der Produktvorstellung im Video auch bei den Herstellern für die entsprechende Unterstützung zur Erstellung des Filmes bedanken. Du kannst auch das Produkt oder die Marke in der Videobeschreibung erwähnen und direkt verlinken.

Doch wieviel kann man mit Produktplatzierungen verdienen? Das hängt sehr stark von der Reichweite Deines Kanals ab. Allgemein kann man sagen: Je mehr durchschnittliche Videoaufrufe, desto mehr Geld kann man mit YouTube verdienen. Genaue Zahlen zu nennen, ist jedoch schwer, denn der Verdienst eines YouTubers für Product Placements kommt immer auf den Werbepartner drauf an. Dennoch kursieren Zahlen im fünfstelligen Bereich pro Video umher. Youtube Stars wie BibisbeautyPalace (ca. 5,9 Millionen Abonnenten) oder Dagibee (ca. 3,9 Millionen Abonnenten), gehören zu den erfolgreichsten YouTubern in Deutschland und bekommen täglich Anfragen für neue Kooperationen. Product Placement kann deshalb ab einem bestimmten Zeitpunkt als wahre Einkunftsquelle dienen, um mit YouTube Geld zu verdienen. Beachte aber, dass auch diese Art von Einnahmen in Deutschland steuerpflichtig ist.

Der Youtube Verdienstrechner

Möchtest wissen, wie viel Dein YouTube Kanal an Gewinn abwerfen könnte? Dann nutze den Youtube Verdienstrechner, um auszurechnen, welche Chancen Dir Dein YouTube Account bietet. Der Youtube Verdienstrechner von Sumago.de versorgt Dich mit vielen nützlichen Infos über das Potenzial Deines YouTube Accounts. Nach verschiedenen Berechnungen erhältst Du einen Überblick über Deine theoretischen Einnahmen. Dieser Wert ist abhängig von Deinen durchschnittlichen monatlichen Views, dem Dämpfungswert und dem wiedergabebasierten CPM, also dem “Cost per Mille“, was nichts anderes ist als der Tausend-Kontakt-Preis. Der wiedergabebasierte CPM ist auf YouTube nicht festgelegt. Er verändert sich ständig und fällt je nach Zielgruppe sehr unterschiedlich aus. Mithilfe des YouTube Verdienstrechners kannst Du so einen sehr guten Eindruck davon bekommen, was Dein oder ein anderer Kanal, je nach Viewzahlen, abwirft.

So löscht Du Deinen Youtube Account

Du möchtest Deinen YouTube Account löschen? Melde Dich dafür bei Deinem YouTube Kanal an, den Du löschen möchtest. Gehe dann zu den “erweiterten Kontoeinstellungen” in “YouTube-Einstellungen”. Wähle hierzu unter „Kontoeinstellungen“ Übersicht und unter dem Namen des Kanals “Erweitert” aus. Nun hast Du die Möglichkeit, unter “Kanal löschen” Deinen Account offiziell zu entfernen. Nachdem Du einen Kanal gelöscht hast, werden die URL und der Kanalname nicht mehr in YouTube Analytics angezeigt und Du kannst nicht mehr nach ihm suchen. Ist die E-Mail-Adresse, mit der Du Dich bei YouTube angemeldet hast, mit Deiner Google-Identität verknüpft, musst Du diese Verknüpfung zuerst aufheben, bevor Du Deinen YouTube Account vollständig löschen kannst.


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Über den Autor: Lena Rymkiewitsch

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Lena schreibt seit 2018 für die Affiliate Deals Online Redaktion. Schon früh hegte sie großes Interesse an journalistischen Tätigkeiten. Hierbei begeistert sie sich vor allem für alle Themen rund ums Online-Marketing. Außerdem gehören Sport, Kinobesuche und gutes Essen zu Lenas Leidenschaften.

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10 Kriterien für ein gutes Partnerprogramm

Was macht ein gutes Partnerprogramm aus? Ein Partnerprogramm muss funktionieren, aber wie? Der Start eines Partnerprogrammes ist eine große Aufgabe für Unternehmen.

Im folgenden Beitrag liefern wir hilfreiche Tipps, worauf Merchants bei einem guten Partnerprogramm achten sollten und worauf Affiliates am meisten wert legen.

3.Zehn Kriterien für ein gutes Partnerprogramm

Mit den folgenden 10 Kriterien für ein gutes Partnerprogramm, beabsichtigen wir eine Darstellung der sinnvollen Auseinandersetzung und Durchführung von Partnerprogrammen. Aus Sicht der Affiliates sollten bestimmte Anforderungen an ein Partnerprogramm immer erfüllt sein.

Folgend werden einige der essentiellsten Punkte aufgelistet, die (angehende) Partnerprogrammbetreiber helfen sollen. Wer wichtige Kriterien für ein gutes Partnerprogramm nicht entdeckt, kann uns sein Feedback gern in den Kommentaren mitteilen. Bei dem sehr komplexen Thema freuen wir uns immer über hilfreiche und kritische Meinungen.

 

3.1. Ein zuverlässiges und innovatives Konzept erstellen.

Das Konzept ist das Gerüst für ein Partnerprogramm – je ausgeklügelter und durchdachter desto erfolgreicher die Online Werbung. Es umfasst gleichsam die Planung, Durchführung und das eigene Verständnis der Produktpalette. Im Prozess müssen unzählige Fragen und mögliche Angebote durchdacht werden.

Dazu zählen ausschnitthaft:

    • Welche Produkte sind für ein Partnerprogramm geeignet?

 

    • Wie kann das Partnerprogramm beworben werden?

 

    • Was beinhaltet das gesamte Partnerprogramm-Paket (Provision, Support, Cookie-Laufzeit etc.)

 

    • Ist meine Webseite nutzerfreundlich und modern?

 

    • Wie ist die Qualität meiner Produkte, dürfen sie ggf. von Affiliates getestet werden?

 

    • Wie hebe ich mich mit meinem Partnerprogramm von der Konkurrenz ab?

 

    • Was sind meine Prinzipien für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Affiliates? uvm.

 

Im Prinzip geht es bei einem guten Partnerprogramm darum, ein vertrauensvoller und zuverlässiger Merchant zu sein. Werbepartner begeistern sich für innovative Produkte, eine unkomplizierte Zusammenarbeit und zufriedenstellende Serviceleistungen.

 

Viele Unternehmen starten ein Partnerprogramm und wundern sich am Ende, wenn sie keine Werbepartner akquirieren. Ein gutes Partnerprogramm braucht ein gutes Konzept und Pflege.

 

3.2. Die Verwaltung und Steuerung des Partnerprogrammes bestimmen.

 

Wer sich für ein Partnerprogramm entscheidet, steht vor der großen Herausforderung, ob er sich für ein Inhouse-Partnerprogramm entscheidet oder sein Partnerprogramm bei einem Affiliate Netzwerk integriert. Es gibt auch die Kombination aus beidem: Inhouse und Netzwerk.

 

Da das Netzwerk einen etablierten Kundenstamm besitzt, macht diese Option fast immer Sinn. Bei Inhouse-Partnerprogrammen ist die Akquise sehr zeitaufwendig, weshalb personelle Ressourcen vorhanden sein müssen.

 

Zudem besitzt jedes Unternehmen die Möglichkeit, die Verantwortung für das Partnerprogramm, und damit die gesamte Abwicklung, an eine Affiliate-Agentur zu übertragen.

 

Vor allem die größeren Netzwerke verlangen eine nicht unerhebliche Setup-Gebühr, damit das Partnerprogramm beim Netzwerk starten kann. Das ist jedoch kein Grund, gleich das Handtuch zu werfen. Viele kleinere Netzwerke verzichten auf die Einrichtungspauschale, verfügen aber über eine kleinere Affiliate-Basis.

 

Entscheidet sich ein Unternehmen gegen Affiliate Netzwerke, bleibt der Weg eines eigenen Inhouse-Partnerprogrammes, gegebenenfalls mit Unterstützung einer Affiliate Agentur. Dafür müssen notwendige Ressourcen im Unternehmen vorhanden sein, etwa die Expertise, Mitarbeiter im Affiliate Marketing sowie Technik und entsprechende Tools.

 

Jede Art der Partnerprogrammverwaltung impliziert Vor- und Nachteile für den Merchant. Bei der Wahl eines Affiliate Netzwerkes haben Unternehmen den Vorteil, dass diese bereits über einen bestehenden Affiliate-Stamm verfügen und technische Features bereitstellen.

 

Allerdings kosten die Netzwerke auch Geld. Fast alle Affiliate Netzwerke verlangen eine umsatzabhängige Provision, die derzeit 30 Prozent von der an den Affiliate ausgeschütteten Provision ausmacht. Wer über die erforderlichen Ressourcen verfügt, der sollte über ein Inhouse Partnerprogramm nachdenken.

 

Dabei sparen Unternehmen nicht nur die Kosten für das Netzwerk, sondern verfügen über einen viel größeren Spielraum für die Gestaltung des Partnerprogrammes, zum Beispiel individuelle Aktionen und höhere Provisionsauszahlung an die Affiliates.

 

3.3. Den Anmeldeprozess optimieren.

 

Die Anmeldung für das Partnerprogramm ist aus Sicht der Affiliates die erste Hürde für einen reibungslosen Ablauf. Schwierigkeiten bei der Anmeldung können Partner bereits demotivieren und sie vom Beitritt abhalten.

 

Daher sollten Merchants bei der Wahl von Affiliate Netzwerken diese genau studieren und die Anmeldeprozesse testen. Im Artikel Affiliate werden: Wie melde ich mich für ein Partnerprogramm an”“ wird der Anmeldevorgang der drei größten Affiliate Netzwerke affilinet, zanox und belboon einmal näher unter die Lupe genommen.

 

Wer ein gutes Partnerprogramm starten möchte, sollte sich immer in seine Partner hineinversetzen und stetig hinterfragen, wie man das Partnerprogramm optimieren könnte. Beispielsweise aus den Fehlern der Netzwerke lernen und die Anmeldung für das eigene Inhouse-Partnerprogramm so schnell und verständlich wie nur möglich gestalten.
Lange Wartezeiten sind nicht beliebt, genauso wie die ewige Freischaltung der Werbemittel.

 

3.4. Affiliates mit einer attraktiven Provision überzeugen.

 

Eine Provision, die über dem Durchschnitt der Konkurrenz liegt, ist immer reizvoll für Neuanmeldungen. Es gibt für nahezu jede Branche einen Mittelwert. Die Provision für das Partnerprogramm sollte diesen Mittelwert möglichst nicht unterschreiten – eine höhere Provision ist empfehlenswert.

 

Allgemein bietet die Provisionsauszahlung viel Raum für Gestaltungsmöglichkeiten. Auch hier sollte man die Angebote der Konkurrenz vergleichen und überlegen, welche Provisionsformen man für das eigene Partnerprogramm auswählt. Beispielsweise ist eine prozentuale Vergütung sinnvoll, wenn hohe Kundenpreise erzielt werden, also ein überdurchschnitticher Warenkorb gegeben ist. Bei preiswerten Produkten werden Festprovisionen bevorzugt. Auch eine Kombination ist möglich.

 

Eine sehr beliebte Vergütungsart bei Affiliates ist die Lifetime-Provision. Unter Merchants ist sie nicht sehr beliebt, da der Partnerprogrammbetreiber vorzugsweise nur für eine Vermittlung einmalig die Provision auszahlen möchte. Dennoch lohnt es sich, über die dauerhafte Provision nachzudenken, vor allem bei Abonnements, Mitgliedschaften oder dem Vermitteln von Partnern.

 

Der Affiliate wird sich in jedem Fall über die dauerhaft widerkehrenden Einnahmen freuen und möglicherweise deshalb dem Partnerprogramm treu bleiben. Bei der Stornoquote handelt es sich um den Anteil der vermittelten Leads und Sales, die vom Merchant als ungültig abgelehnt werden. Der Affiliate wird nicht mehr vergütet. Für Affiliates ist es häufig sehr ärgerlich, wenn sie hohe Umsätze generieren, die später vom Merchant wieder storniert werden. Dieser Bereich der Provisionsverwaltung ist etwas trickreicher, da viele Optionen zur Verfügung stehen.

 

Insbesondere bei diesem Punkt sollte der Merchant Transparenz und Vertrauen gegenüber seinen Affiliates vermitteln, weil diese keinen Einblick in die administrative Verwaltung des Partnerprogrammes haben. Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen Merchants keine sensiblen Daten von vermittelten Kunden weitergeben.

Ein Beispiel:

 

 

Ein Kunde wird über eine Affiliate-Webseite auf die Merchant-Webseite weitergeleitet und gibt seine Kontaktdaten für den Newsletter ein. Für diesen Lead bekommt der Affiliate eine Provision in Höhe x nach einem Bestätigungszeitraum von einer Woche ausgezahlt. Nun kann es aber vorkommen, dass der Kunde keine korrekten Kontaktdaten (zum Beispiel eine Fake E-Mail) hinterlegt hat. In diesem Fall behalten sich Merchants das Recht vor, die Provisionsauszahlung an den Partner zu stornieren, obwohl er diese bereits erhalten hat.

 

 

Die durchschnittliche Stornoquote für Affiliates sollte stets veröffentlicht werden, damit Partner darüber informiert sind und mit anderen Partnerprogrammen vergleichen können. Transparenz und Vertrauen ist gerade bei den Provisionsauszahlungen sehr wichtig.

 

Oftmals beklagen Affiliates, dass die Sales mit der höchsten Vergütung auffällig oft storniert werden.

 

3.5. Über wichtige Kennzahlen für ein profitables Partnerprogramm informiert sein.

 

Die Komplexität vom Affiliate Marketing wird besonders bei den Möglichkeiten zur Beurteilung von Partnerprogrammen deutlich. Dabei zählen für Partner nicht eben nur persönliche Empfehlungen anderer Affiliates, sondern wichtige Kennzahlen, auf die viele Experten Acht geben. Anhand der Kennzahlen können Affiliates im Vorfeld prüfen, wie erfolgreich das Partnerprogramm ist. Denn eine hohe Provision ist nicht gleichbedeutend mit einem hohen Umsatz.

 

Eine wichtige Kennzahl haben wir bereits kennengelernt: die Stornoquote. Wenn ein Affiliate hunderte von Leads und/oder Sales generiert, die Stornoquote des Partnerprogrammes aber bei 80 Prozent liegt, wird dieser mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr lange Partner sein wollen.

 

Für die meisten Affiliates ist die wichtigste Kennzahl der EPC “Earning per Click” – die Einnahmen pro Klick. Der EPC ist ein guter Indikator dafür, wie lukrativ ein Partnerprogramm ist.

 

Der EPC ist leicht zu berechnen: Umsatz*Provisionsanteil/Klickanzahl

 

Ein Rechenbeispiel: Ein Affiliate erhält bei einem Umsatz von 2.000 Euro im Monat bei einer Provision von 7 Prozent insgesamt 140 Euro Gewinn (2.000*7/100=140). Hat man die Einnahmen von 140 Euro mit 400 Klicks erzielt, so liegt der EPC bei 0,35 Euro (2.000*0,07/400=0,35). Insgesamt hat der Affiliate 0,35 Euro pro Klick verdient. Für viele Partner ist erst ein EPC von 0,15 Euro pro Klick profitabel.

 

Für Partnerprogrammbetreiber zählt, dass das Interesse der User so hoch ist, dass die Klickrate (= wie viele Besucher klicken wirklich auf die Affiliate-Links und -Banner) und damit einhergehend auch die Conversion Rate (= wie viele der “Link-Klicker” kaufen etwas (Sale) oder tätigen einen Abschluss (Lead)) gut ist. Nur so können sie Affiliates von ihrem Partnerprogramm überzeugen und es stetig ausbauen und optimieren.

 

3.7. Vielfältige Werbemittel anbieten.

 

Das Angebot an Werbemitteln, die Affiliates auf ihrer Webseite einbinden können, sollte möglichst hochwertig und vielfältig sein. Es wäre sinnvoll, wenn der Merchant sich vorab über Standardformate informiert und analysiert, welche Werbemittel in seiner Branche besonders beliebt sind, etwa Werbebanner und Textlinks. Schließlich sollen die Partner die Möglichkeit haben, das Werbemittel an einer von ihnen festgelegten Werbefläche zu platzieren.

 

Hilfreich wäre es auch, wenn Partner beispielsweise Farben der Werbemittel durch die Veränderung von Parametern an das eigene Webseiten-Layout anpassen können. Die individualisierte Werbung ist besser in der Webseite integriert und generiert womöglich mehr Klicks, da sie nicht mehr als separate Werbefläche von den Usern wahrgenommen wird.

 

Im Bereich der Werbemittel bietet sich dem Merchant eine große Auswahl an kreativen Möglichkeiten, sich von der Konkurrenz abzuheben. Zu beachten ist, auf welchen Kanälen der Affiliate wirbt und welche Werbemittel er benötigt.

Wie können Affiliates werben und welche Werbemittel benötigen sie?

    • Eigene Webseite, Textlinks, Whitelabel-Vergleichsrechner, WordPress Plugins)

 

    • Social Media(fertige Facebook-Texte/-Anzeigen oder vorgefertigte Twitter-Texte)
    • YouTube(Video-Ads)

 

    • E-Mail (Newsletter-Vorlagen und Landingpages)

 

    • SEM(Hilfe bei Adwords Anzeigetexten und Landingpages)

 

3.8. Mit Incentives die Motivation steigern.

 

Incentives sind aus dem Online Marketing gar nicht mehr wegzudenken. Der psychologische Effekt ist einfach: Die motivierende Belohnung ist das ideale Mittel, um Affiliates einen positiven Ansporn für eine gute Partnerschaft zu geben.

 

Auch hier sind die Möglichkeiten vielfältig und der Kreativität sind keine Grenzen geboten.

Zum Beispiel:

    • Boni bei einer Neuanmeldung, zum Beispiel Gutscheine

 

    • Sach- oder Geldprämien bei einer bestimmten Umsatzhöhe von Leads und/oder Sales

 

    • Events in Form von Reisen, Unternehmungen oder Festen

 

    • Affiliate Deals Top Partnerprogrammdes Monats werden

 

Das Anbieten von Prämien bedarf einer sorgfältigen Planung. Der Merchant sollte dabei immer eine gewisse Strategie verfolgen. Die Belohnung sollte stets nach Zielgruppe und gewünschtem Ergebnis ausgewählt werden. Eine faire und erfolgsversprechende Bewertung sind hier sehr wichtig, da Affiliates sonst dem Unternehmen Korruption oder Intransparenz vorwerfen könnten.

 

3.9. Einen guten Support ernst nehmen.

 

Eine aktive Kommunikation mit den Affiliates ist ein entscheidender Baustein für ein gutes Partnerprogramm. Egal ob der Partnersupport über den Merchants selbst erfolgt oder an eine Affiliate Agentur ausgelagert wird, der Partner will stets ernst genommen werden.

 

Ersteres bedarf professionelle Mitarbeiter, die im Service für die Partner zuständig sind. Ein gut ausgebildeter Affiliate Manager darf hier nicht fehlen.

 

Bei zweiterem sollte der Merchant eine gute Affiliate Agentur aussuchen. Empfehlungen können bei der Auswahl sehr hilfreich sein.

 

Insgesamt mögen Affiliates schnelle Bearbeitungszeiten binnen 24 Stunden, die möglichst individuelle Hilfe leisten und nicht nach einem Baustein-Antwortprinzip erfolgen.

 

Bei einem guten Service werden individuelle Werbemittel bereitgestellt und Angebote gemacht, die den Partnern zusätzliche Informationen liefern, etwa saisonale Bestsellerprodukte oder Optimierungsmöglichkeiten bei der Werbung.

 

Demnach zählen zu einem guten Affiliate-Support viele der in den anderen Punkten erwähnten Kriterien für ein erfolgreiches Partnerprogramm.

 

3.10. (Social Media) Marketing für das Partnerprogramm wahrnehmen.

 

Mit einem ausgefeilten Online Marketing Konzept für das Unternehmen und speziell dem Partnerprogramm erreichen Merchants einen höheren Bekanntheitsgrad. Der kausale Zusammenhang ist “leicht” zu verstehen: Je mehr Werbung ein Unternehmen in das Partnerprogramm investiert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Affiliates als Partner zu akquirieren.

 

Leider ist dieser Werbeprozess eben nicht leicht, sondern setzt eine systematische Strategie des Unternehmens voraus.

Möglichkeiten sind:

    • Partnerprogramm auf Affiliate Deals vorstellen (E-Mail an info@internet-allstars.de)

 

    • Partnerprogramm in die Suchmaschine von 100partnerprogramme.de eintragen (E-Mail an info@internet-allstars.de)

 

    • Einen Unterpunkt auf der Webseite mit “Partnerprogramm” oder “Affiliates” integrieren und das Partnerprogramm vorstellen

 

    • evtl. Partnerprogramm in den gewünschten Affiliate Netzwerken einstellen

 

    • Partnerprogramm auf bekannten Social Media Kanälen vorstellen und regelmäßig Informationen liefern

 

    • Gastartikel, Interviews oder Praxistests bei bekannten Webseiten anfragen

 

    • Partnerprogramm auf Events der Online Marketing Branche promoten

 

    • einen Partnerguide erstellen, der alle Informationen zum Partnerprogramm bündelt. Dieser kann bei Anfragen sofort versendet werden, was einen professionellen Eindruck vermittelt.

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So wirst Du zum Instagram Reels Star

Vor einigen Wochen startete Instagram mit seinen Reels ein neues Feature, das schnell durch die Decke ging. Die 15-sekündigen Videos erinnern stark an das Konzept von TikTok und sind Instagrams Antwort auf die rasant wachsende Popularität der chinesischen Social-Video-App. Schon bald nahmen bekannte Marken und Influencer das neue Feature mit in ihr Repertoire auf. Innerhalb kürzester Zeit katapultierten sich einige von ihnen an die Spitze und verzeichnen Millionen an Views. Wem diese Accounts gehören und was sie so erfolgreich macht, erfährst Du jetzt.

So startest Du eigene Instagram Reels

User können, ähnlich wie bei TikTok, 15 Sekunden Videos mit passender Musik erstellen und in ihre eigene Story posten. Sie werden im Story-Kamera-Modus produziert und sind dort am Ende des Bildschirms unter dem Punkt “Reels” zu finden. Um eigene Reels aufzunehmen, wählst du diesen Modus aus und tippst dann auf den Aufnahme-Knopf. Im Gegensatz zu Stories kannst Du Deine Reels Aufnahme zwischenzeitlich stoppen und so mehrere Clips erstellen. Unter “Audio” findest Du eine Musikauswahl. Nach dem Auswählen eines Tracks muss der gewünschte Liedausschnitt bestimmt werden. Das Besondere: Die Musik kann sowohl nach, als auch vor der Aufnahme festgelegt werden. Du kannst außerdem Effekte, Filter sowie die Geschwindigkeit des Videos auswählen und anpassen.

4 Tipps für Deinen Erfolg mit Reels

Die Instagram Reels sind eine tolle Möglichkeit, organischen Traffic zu generieren und den eigenen Account auch für User sichtbar zu machen, die diesen bis dato noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Um möglichst erfolgreich zu sein, haben wir Dir die folgenden Tipps zusammengestellt:

1. Nutze bekannte und populäre Songs

Wenn wir eines von Mitbewerber TikTok gelernt haben dann, dass ein Song schnell zum Hype werden und viral gehen kann. Nutze deshalb für Deine eigenen Reels Songs, die sofort im Kopf bleiben und im besten Fall innerhalb von Sekunden ein Vertrautheitsgefühl bei den Usern erzeugen. So kannst Du von der Popularität bestehender Songs profitieren.

2. Orientiere Dich an der Bildsprache erfolgreicher Accounts

Was haben die meisten erfolgreichen Accounts bei TikTok und Instagram gemeinsam? Sie nutzen in ihren Kurzclips eine ähnliche Bildsprache. Besonders beliebt ist beispielsweise der “unsichtbare Schnitt”, alias “Transitions”. Orientiere Dich deshalb an der Bildsprache erfolgreicher Creator und hole Dir bei ihnen Inspiration für Deine eigenen Reels.

3. Content statt Werbung

„Make TikTok, not Ads“, das empfiehlt TikTok nicht nur sich selbst. Gleiches gilt für Reels auf Instagram. Je besser sich die Ads in den restlichen Content einfügen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Aufmerksamkeit der User gewinnen. Es gilt: Weniger ist mehr. So kristallisieren sich gerade Unternehmen als besonders erfolgreich heraus, die in ihren Clips beispielsweise überhaupt kein Firmenlogo zeigen.

4. Baue Call-to-Actions ein

Wie in vielen anderen Bereichen des Online-Marketings lohnt es sich auch bei Reels, das Video mit einem “Call-to-Action” zu beenden. Dies kann in Form einer Frage oder einer Aufforderung sein. Das Gute daran: Instagrams Algorithmus verzeichnet jede Aktion eines Users als Zeichen dafür, dass Dein Beitrag interessant ist und wird Dich im besten Fall dadurch höher ranken.

Best Practices: Diese Accounts machen es vor

Natürlich ist es einfacher, erfolgreiche Reels zu produzieren, wenn man bereits einen reichweitenstarken Account besitzt. So ist es wenig verwunderlich, dass Brands wie Mercedes Benz oder FC Bayern München auch bei ihren Reels- Views im Millionenbereich verzeichnen. Aber neben diesen sogenannten “Love Brands” gibt es Marken von denen man auf den ersten Blick vielleicht nicht vermutet hätte, dass sie mit ihren Reels sehr erfolgreich sind:

Der deutsche Möbel- und Deko-Shop Westwing macht es vor: Ganze 66 Reels hat das Unternehmen bereits gepostet und verzeichnet durchschnittlich Views im mittleren sechsstelligen Bereich. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass Westwing auf Instagram “nur” rund eine Millionen Abonnenten hat. Doch was macht die Reels des Möbel- und Deko-Shops so populär? Westwing setzt vor allem auf besondere visuelle Effekte, die mit relativ einfachen technischen Mitteln umsetzbar und bereits von Tiktok bekannt sind. Oft setzten sich die Videos aus mehreren Aufnahmen zusammen und sind so geschnitten, dass die Übergänge fast unsichtbar erscheinen (“Transitions”).

Ein weiteres tolles Beispiel ist der Instagram Account von Zalando. Der Online-Fashion-Shop verzeichnet mit rund 16 Kurzvideos zwar deutlich weniger Reels als Westwing, dafür weist jedes einzelne von ihnen Views im guten sechsstelligen Bereich auf. Zalando fokussiert sich in seinen Reels vor allem auf „Customizing“. Das Unternehmen zeigt Clips, die die kreative Weiterbearbeitung von Kleidungsstücken oder Schuhen zeigen. Diese werden bemalt, bestickt oder beklebt – ein Format, das bei den Zuschauern super ankommt. Hinterlegt wird das ganze mit ansprechenden Sounds, die im Kopf bleiben.

zalando.de

Auch Info-Reels stehen aktuell hoch im Kurs. Hochwertiger Content statt nerviger Werbung heißt die Devise. Wie das geht, zeigt uns EatsmarterEatsmarter. Das Ernährungsportal zeigt interessante Reels zum Thema gesunde Ernährung. Videos mit informativen Charakter wie “3 Lebensmittel gegen Augenringe” oder “So sehen 100 kcal aus” gehören zu den beliebtesten Reels des Accounts.

Wie Du mit Instagram Posts bereits Geld verdienen kannst, verraten wir Dir in unserem Artikel.

Fazit

Instagrams Reels treffen den Nerv der Zeit. Die Nachfrage nach Videoclips ist enorm und mit den umfangreichen Funktionen passen die Reels sehr gut zur IG-Community. Unternehmen, die bereits eine entsprechende Community auf Instagram aufgebaut haben, sollten ihre Marketingaktivitäten vermehrt auf die Reels ausrichten und kreative Inhalte produzieren. Aber auch Brands, die noch keine große Reichweite besitzen, können mithilfe der Reels mächtig Traffic erzeugen. Wer mit Reels Erfolg haben will, sollte auf Kreativität setzen. Nutze bewährte Schnitt-Techniken und ansprechende Musik. Explizite Werbung sollte bei den Reels in den Hintergrund rücken. “Call-to-Actions” sorgen zusätzlich für mehr Interaktionen. Nun steht Deinen erfolgreichen Reels nichts mehr im Wege!

 

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Müssen Influencer Steuern zahlen?



In unseren aktuellen Affiliate News der Woche erfahren Online-Marketer und SEO-Interessierte die neuesten Themen und Trends aus der Branche. Die perfekte Zusammenfassung für alle, die den Überblick nicht verlieren wollen.


Facebook hat entschieden: Ab September soll das klassische Design seiner Desktop-Version nicht länger verfügbar sein und Nutzer können nur noch auf die neue Version zugreifen. Finanzämter wollen zukünftig die Geschäfte von Social-Media-Machern genauer prüfen, da die Besteuerung ihrer Einnahmen zu unsicher sind.. Hierzu veröffentlichte das Bundesfinanzministerium kürzlich einen Leitfaden zur Besteuerung von Social-Media-Akteuren. Währenddessen bietet Google Einzelhändlern die Möglichkeit, die eigene Produktdarstellung in der Google-Suche noch weiter zu beeinflussen. Die Corona-Pandemie hat die Reisebranche mit am härtesten getroffen. Awin gibt einen Einblick über Daten, Zahlen und Fakten.


Facebook schafft klassisches Design ab


Vor einigen Monaten launchte Facebook ein neues Design. Bislang konnten User zwischen der alten und der neuen Version wechseln. Das ist bald nicht mehr möglich. Wie onlinemarketing.de berichtet, gab der Social-Media-Riese jüngst bekannt, das alte Design ab September einzustellen. . Um die neue Version noch besser zu machen, lädt Facebook seine User aktuell dazu ein,ein Feedback zu senden. hauptsächlich geht es darum, ob man bestimmte Funktionen in der neuen Version vermisse oder Vorschläge zur Verbesserung hat. Wer sich schon einmal mit dem neuen Design vertraut machen möchte, kann einfach unter unter „Konto“ die Option „Zum neuen Facebook wechseln“ auswählen und dieses testen.



Finanzämter prüfen Influencer-Geschäfte


Wenn es um Steuerzahlungen geht, scheinen viele Influencer noch immer unsicher zu sein. Zu diesem Fazit kommt das Handelsblatt in einem aktuellen Artikel. Gerade wenn es sich um Zuwendungen wie Kleidung, Schmuck oder andere Produkte handelt, seien viele Influencer noch immer nachlässig, was die Besteuerung angeht. “Wer über Jahre hinweg immer wieder Produkte zugeschickt bekommt oder Hotels nutzt, ohne dafür etwa Umsatzsteuer abzuführen, für den kann es ein schmerzhaftes Erwachen geben”, erklärt Steuerexperte Jens Mansholt von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO DPI. Das Bundesfinanzministerium (BMF) veröffentlichte jetzt einen Leitfaden zur Besteuerung von Social-Media-Akteuren. Dieser soll über Steuerpflichten aufklären und macht zugleich aber Druck. Schon länger haben die Finanzämter den Bereich der sozialen Medien im Fokus. Der Leitfaden soll l bei der Einschätzung helfen, ob die eigene Tätigkeit als Influencer reines Hobby sei oder dem Finanzamt mitgeteilt werden müsse.



Marketer haben mehr Einfluss auf SERPs


Google räumt seinen Marketern mehr Kontrolle über eigene Produktinformationen in den SERPs ein. Die Seite onlinemarketing.de berichtet, dass Webmaster, Einzelhändler und Co. künftig die Möglichkeit haben, die Snippets variabel zu bearbeiten, um diese für sich zu optimieren. Die sei vor allem durch verschiedene Robots Meta Tags und einem neuen HTML-Attribut möglich. Dabei ginge es ausschließlich um Produkte, die nicht mit dem Produkt-Markup von Schema.org versehen oder über Googles zuletzt eingeführte kostenlose Retail Listings bereitgestellt wurden. Bereits in der Vergangenheit führte Google einige Robots Meta Tags und ein HTML-Attribut ein, um es Webmastern zu ermöglichen, Präferenzen zur Darstellung ihrer Inhalte in der Google-Suche aufzuzeigen. Nun haben Kunden die Chance, die in den SERPs angezeigten Produkte noch stärker zu kontrollieren.


Mithilfe des Robot Meta Tags „nosnippet“ kann beispielsweise festgelegt werden, dass für die entsprechende Webseite in den Suchergebnissen kein Snippet angezeigt werden soll. Das Text-, Bild- und Rich Snippet wird dann bei Google vollständig entfernt. Der Robots Meta Tag „max-snippet: [number] “ hingegen gibt die maximale Snippet-Länge für ein Produkt in Zeichen an. Wenn die strukturierten Daten (wie Produktname, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit) die maximale Snippet-Länge überschreiten, wird die Seite aus allen kostenlosen Retail Listings entfernt. Der Robots Meta Tag „“max-image-preview:[setting] “ erlaubt, eine maximale Größe der Bildvorschau festzulegen. Mit dem HTML-Attribut „data-nosnippet“ kann ein Abschnitt einer Webseite angegeben werden, der nicht in einer Snippet-Vorschau bei Google auftauchen soll. Google erklärt ausdrücklich, dass die Nutzung dieser neuen Optionen die Darstellung der Produkte in der Suche zwar beeinflussen kann, nicht aber das Ranking der entsprechenden Seiten.



Awin berät Travel-Partner


Die Reisebranche zeichnet sich mit als größter Verlierer in der Corona-Krise ab. Awin veröffentlicht dazu eine Bericht der Publisher und Advertiser von Awin mit hilfreichen Tipps und Wissen unter die Arme greift. Awin wertete dazu sämtliche selbst erfasste Daten aus.. Schnell wird deutlich: Im Vergleich zu 2019 sehen die Zahlen wie erwartet schlecht aus. Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung, denn nach den verheerenden Einbrüchen des Marktes im März und April verzeichnet die Branche seit KW 17 wieder einen deutlichen Aufschwung. Das liegt laut Awin vor allem daran, dass Sub-Industrien, die Urlaub im eigenen Land ermöglichen, große Gewinne verzeichnen. Auch der durchschnittliche Warenkorbwert ist höher als im Vorjahr. Awin rät seinen Advertisern deshalb, Sonderaktionen wie Flex-Tarife oder Rundum-Sorglos-Pakete anzubieten, um Kunden eine größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen. Awins Publisher hingegen bieten Sonderkonditionen für Travel-Advertiser an, um diese zu unterstützen. Das Netzwerk zeigt sich zuversichtlich, dass sich die Reisebranche langsam aber sicher wieder erholt.



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Über den Autor: Lena Rymkiewitsch


Lena schreibt seit 2018 für die Affiliate Deals Online Redaktion. Schon früh hegte sie großes Interesse an journalistischen Tätigkeiten. Hierbei begeistert sie sich vor allem für alle Themen rund ums Online-Marketing. Außerdem gehören Sport, Kinobesuche und gutes Essen zu Lenas Leidenschaften.



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Wie sieht das Marketing von morgen aus?

Marketer von heute scheinen auf den ersten Blick nicht mehr viel mit jenen von vor 10 Jahren gemeinsam zu haben. Doch wie sieht die Zukunft im Online-Marketing aus? Welche Ansprüche ein erfolgreicher Marketer zukünftig an sich stellen sollte, erfährst du hier.

Marketing von gestern ist im digitalen Zeitalter nicht mehr gefragt. Der klassische Werber war häufig Teil einer großen Agentur und entwickelte vorwiegend Rundfunkwerbung, Zeitungsanzeigen und schließlich auch Online-Banner. Gerade im Rundfunk- und Printbereich waren früher große Budgets gang und gäbe. Die Agenturen arbeiteten daher mit professionellen Produktionsfirmen zusammen, die ihre Ideen umsetzten.

Da das Management von Sendezeiten sowie die Anzeigenschaltung relativ überschaubare Aufgaben waren, konnte sich der klassische Werber hauptsächlich auf die Kreativarbeit konzentrieren. Letztendlich gelang es ihm nur mit ausgefeilten Ideen und einer professionellen Produktion, sich von anderen abzusetzen und Kunden zu überzeugen.

Der Marketer von heute ist das Ergebnis der digitalen Neuerungen

Mit der Digitalisierung und dem wachsenden Blick auf die Online-Welt wurde innerhalb der Agenturen vermehrt umstrukturiert, denn neben der Kreativarbeit sollte nun die Optimierung von Kampagnen durch IT-Spezialisten an Bedeutung gewinnen.

Suchmaschinenmarketing war dabei der erste Schritt in eine neue Dimension. Das hatte zur Folge, dass auch Marketer sich weiterentwickelten. Die nächste Generation der Werber konzentrierte sich vermehrt aufs Online-Marketing: Suchmaschinenoptimierung und der Umgang mit Analyse-Tools gehören deshalb inzwischen selbst zu den täglichen Anwendungen eines Marketers.

Business Intelligence erlaubt es einem Unternehmen außerdem, die betrieblichen Prozesse zu optimieren. Software-gesteuerte Abläufe ersetzen dabei immer mehr die Performance von einzelnen Angestellten. Social-Media-Kanäle wie Facebook ermöglichen durch Kampagnen und aktuelles Feedback außerdem einen direkten Draht zum Endkonsumenten.

Wie wappnet sich der Marketer am besten für die weitere Entwicklung in der Zukunft?

Die klassischen Werbeplattformen verlieren immer mehr an Bedeutung und können daher nur noch in Kombination mit den digitalen Leistungskanälen effektiv genutzt werden.

Manche sprechen durch die Entwicklungen im Online-Marketing daher von einer „Demokratisierung.“ Denn egal ob Start-Up oder alteingesessene Agentur – jeder hat heutzutage die Möglichkeit durch das sogenannte „keyword bidding“ und Adwords-Kampagnen seine Rankings zu verbessern.

Durch eine geschickte Nutzung von Social-Media lässt sich die Reichweite zusätzlich erhöhen. Der Marketer der Zukunft sollte daher nicht nur Ahnung von Optimierungsprozessen und Datenanalyse haben, sondern gleichzeitig ein Kreativ-Talent sein.

Für den Schulterschluss zum Endverbraucher muss von der Marke über das Produkt bis hin zum Kundensupport alles bis ins kleinste Detail durchgeplant sein.

In Zeiten, wo jeder permanent erreichbar sein muss, erwarten Kunden auch von einem Unternehmen eine schnelle und zuverlässige Rückmeldung, sei es jetzt für eine Bestellung, eine Beschwerde oder einen Retourenschein. Nur so kann der Kunde auf lange Sicht zufrieden gestellt und gleichzeitig ein positives Image aufgebaut werden.

 

Der Marketer der Zukunft muss dabei auch wieder lernen, Aufgaben zu verteilen und Dirigent für viele verschiedene Bereiche gleichzeitig zu sein.

Fazit

Suchmaschinenmarketing und Social-Media haben neue Maßstäbe fürs Marketing gesetzt. Die digitalen Möglichkeiten zur Prozessoptimierung und Analyse haben zu einem Umdenken bei den Agenturen geführt.
Doch gleichzeitig gewinnt eine altgediente Faustregel aus dem klassischen Lifestyle-Marketing wieder an Bedeutung, um sich aus der Masse von Angeboten hervorzuheben: Nämlich Emotionen zu wecken, neugierig zu machen und zu überraschen – und das schafft man letztendlich nur mit Kreativität.


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Über den Autor: Philip

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Philip schreibt seit Oktober 2016 für die Affiliate Deals Online Redaktion und kennt sich als Germanist mit Schwerpunkt Medien und SEO Autor besonders gut mit der Themenrecherche und der Erstellung von (Online-)Texten aus.

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